Programm

Es geht um die Suche nach dem klassischen Konzert, das in unsere Zeit passt, das Leute in die Säle lockt, weil es berührt und begeistert, weil es klug ist und einen guten Abend verspricht.

Concerto21. bietet Musikern, jungen Musikmanagern und Festivalleitern die Möglichkeit, gemeinsam mit hochkarätigen Gesprächspartnern aus der Musikszene über zeitgemäße Konzertformate nachzudenken, neue Programmdramaturgien zu entwickeln und Stimmung(en) im Konzertsaal zu erzeugen. Sie lernen, ihr Publikum zu verstehen und auf dessen Bedürfnisse zu reagieren. Sie erfahren, wie man Veranstalter überzeugt, die Neuen Medien optimal nutzt, gute Texte schreibt — und sie hinterfragen ihre Haltung als Künstler. Concerto21. ist die Ideen schmiede für zeitgemäße, neue Konzertinszenierungen. Dabei geht es nicht um eine ‚Eventisierung‘ des Konzerts, sondern um Änderungen im Detail, die aus dem vertrauten Ritual wieder eine Überraschung machen.

Concerto²¹˙ist zurück. Nach zwei Jahren pandemischer Pause und dem erfolgreichen digitalen Symposium „State Of The Art(s)“ 2021, findet die Akademie 2022 wieder analog im Seminarzentrum Gut Siggen statt. Das Leitungsteam hat die Zeit genutzt, um das Programm inhaltlich zu wandeln und dabei auch die großen Herausforderungen der vergangenen zwei Jahre im kulturellen Bereich einfließen lassen.

 Programm 2022

 Part I: 26. bis 29. Mai

Im ersten Part geht es um den Status Quo: Was ist JETZT? Wie geht es den Musikern? Wo steht die gesamte Szene? Was sind zeitgemäße Formen der Inszenierung und Programmgestaltung? Welche Anforderungen stellt die Gegenwart an Musikerinnen und Musiker, welche Herausforderungen bringt die Pandemie? Außerdem stellen die Akademie-Teilnehmer ihre Projekte und Vorhaben vor, die gemeinsam diskutiert werden. Die anwesenden Dozentinnen und Dozenten geben Impulse und ausführliches Feedback zu den Präsentationen. So entsteht Raum für Gespräche und Austausch und für die Teilnehmer wird klarer, woran bis zu Part II gearbeitet werden muss.

Part II: 15. bis 21. Juli

In der praxisorientierten Intensivwoche geht es um strategische Künstlerentwicklung und Schärfung der individuellen Profile. Es wird konkret an Themen wie Kommunikation, Visualisierung, Inszenierung und Vermarktung gearbeitet. Dafür steht eine Reihe von erfahrenen Dozentinnen und Dozenten zur Verfügung, die ihre Arbeit vorstellen und im Anschluss mit den Akademie-Teilnehmern an Beispielen und spezifischen Fragen arbeiten. Darüber hinaus wird es abendliche Gespräche und Diskussionen geben. Ziel dieser Woche ist es, dass alle Akademisten eine Vielzahl von Anregungen und Handlungsempfehlungen mitnehmen, Instrumente für die tägliche Arbeit kennenlernen und mit diesem „Werkzeugkoffer“ konstruktiv ihre künstlerische Zukunft planen können.